Anleitung Trail Sammlung komoot Lenkungskreis

 Unsere Gruppe heißt „Lenkungsgruppe IMTN“
https://www.komoot.com/de-de
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E-Mail: [email protected]
Passwort: nordschwarzwaldimtn
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Zum Hochladen der Tour in unsere Gruppe bitte folgendes beachten:
-       Immer als geplante Tour importieren
-       Sportart: Mountainbike
-       Nur die Abschnitte/ Trails hochladen die genehmigt werden sollen (keine ganzen Touren)
-       Nicht „Tour speichern“, sondern „Details überprüfen“
 (falls etwas nicht passt, kann man durch Klicken in der Karte die Tour/ Route auch noch verschieben)
-       Falls komoot etwas anderes vorschlägt, immer: Der Originalroute folgen
-       Oben rechts auf Tour speichern
-       Namen vergeben: Von welchem Ort wohin mit Gewannnamen, Ortsnamen, Sehenswürdigkeiten oder andere allgemein bekannte Namen am Trail
-       FERTIG
Bitte prüfen, dass die Tour nur für einen selbst sichtbar ist:
In der Leiste rechts: „Sichtbar nur für dich!“
Anschließend noch zur Collection hinzufügen:
dann werden in der Collection Trail Sammlung nach und nach all unsere gemeinsamen Inhalte auftauchen.
-In der Leiste rechts „+ Zur Collection hinzufügen“
 -Trail Sammlung auswählen „+ hinzufügen“ (rechts im Fenster)
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5. Lenkungsgruppensitzung Trailnetz NSW - digital

Ergebnisprotokoll 12.12.2024

1.Teilnehmer:
2.Begrüßung
Jochen Enke begrüßt die Teilnehmer und gibt das Thema bekannt über das   gesprochen werden soll. Einziger Punkt ist der Austausch über die vorgeschlagenen Pilotstrecken:
·         Landkreis Calw Unterreichenb. und Bad Liebenzell) - von Vanessa und Lucas
·         Stadt Pforzheim (Kupferhammer und Ruinen-Trail) - von Patrick und Stefan
·         Enzkreis und Pforzheim (Grösseltal – als Ersatz für die alten, ungeeigneten Streckenl) - ForstBW
Für Trails in diesen Bereichen sollen beispielhaft Genehmigungsverfahren durchgeführt werden, um die gewonnenen Erfahrungen dann auf weitere Gebiete anwenden zu können.
Im anschließenden Austausch wird schnell klar, dass konkrete Fragen nur vor Ort in kleineren Gruppen geklärt werden können.
Dazu sollen bis Ende Januar/Anfang Februar 2025 solche Treffen für die o.g. Pilotstrecken stattfinden. Herr Fünfgeld meint, dass die Landratsämter jeweils entscheiden sollen, wer an diesen Treffen teilnimmt. Diesem Vorschlag schließen sich alle Teilnehmer an.
Vor Ort kann dann die genaue Linie der Trails festgelegt werden. Es soll geklärt werden wo Alternativen verlaufen, ob Hindernisse überrollbar sein müssen oder eine klare Beschilderung die Umfahrung aufzeigen kann, wo unterschiedliche Fahrniveaus(für alle Gruppen) realisiert werden können.
Herr Fünfgeld weißt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Forst BW nicht glücklich ist mit neuen Trails, aber mitarbeitet, um die flächig verbreiteten Trails zu reduzieren. Für jeden Trail muss es außerdem eine zuverlässige Betreuung geben.
Diese Forderung akzeptieren alle Teilnehmer und ergänzen, dass dazu entsprechend attraktive Tails auf allen Fahrniveaus nötig sind, da ansonsten der illegale Trailbau nicht gestoppt werden kann.
Heiko Mittelstädt berichtet aus seiner großen Erfahrung, dass auch schwarze Trails genehmigungsfähig sind .
2. Verschiedenes
Bettina berichtet, dass sie ab Januar für die Wirtschaftsförderung in Pforzheim arbeitet und ihre bisherige Arbeitsstelle nur übergangsweise besetzt ist. Ansprechpartner für das Albtal ist nun Stefan Glatz!
Vanessa wechselt ebenfalls die Stelle und arbeitet dann in Bad Teinach. Neuer Ansprechpartner ist  Herr Skiba.
Die kurzfristigen Probleme mit der Erreichbarkeit unserer Trailcollections bei Komoot wegen Umzug der Adresse sind inzwischen behoben. Im Anhang befindet sich die neue Anleitung zur Einstellung von Trails
 


4. Lenkungsgruppe 26.09.2024

TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Aufgabenerfüllung aus der letzten Sitzung
•        Grundsätze anhand derer Trails auf mögliche Eignung vorgeprüft werden können - Frau Veronika Bellen, UNB Pforzheim à Siehe Anhang 1
Herr Maier (BUND) findet die Grundsätze gut geeignet für eine Vorprüfung und fragt nach den Betriebszeiten für solche Trails. Ausführungen der DIMB dazu befinden sich im Anhang 2.
•        Maßnahmen zur Verbesserung der Situation illegaler Trailbau am Sauberg/ Grösseltal:
Wie beim Vorort Termin am Sauberg besprochen, wurden einige illegale Lines durch Wegsperren blockiert. Die Maßnahmen wurden durch IMTN/DAV überprüft und können als erfolgreich bezeichnet werden. Herr Fünfgeld bestätigt dies.
•        Die Trails in unserer Komoot-Gruppe wurden weiter ergänzt und durch Stefan Glatz (NordSchwarzwaldBike) in verschiedene Collections differenziert. Vielen Dank Stefan! Die Anleitung dazu befindet sich im Anhang 3.
•       Der Wildtierbeauftragte Herr Brenneis und der ehrenamtliche Naturschutz vertreten durch Herr Maier, Geschäftsführer BUND Regionalverband NSW, wurden eingeladen und sind anwesend. Herzlich willkommen.
TOP 3 Trails Sauberg/Grösseltal
Stellungnahme von DAV und IMTN:
Hallo zusammen,
Nach reichlicher Überlegung und zahlreichen Gesprächen unter anderem mit dem hauptamtlichen Mitarbeiter der DIMB, Heiko Mittelstädt, sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Legalisierung von Wanderwegen nur auf einer landesweiten Ebene sinnvoll ist. Daher wollen wir, vom DAV Pforzheim, uns auf das Bauen reiner MTB-Trails konzentrieren. Beim letzten Treffen des DAV Landesverbands BW sind wir mit Fachübungsleitern aus anderen Sektionen zusammengekommen, die ebenfalls diesen Weg in den letzten Jahren gegangen sind. Da wir diese Trails für die Ausbildung von Kindern und Erwachsenen nutzen wollen, ist es Ziel, ein möglichst breites Publikum anzusprechen, vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Fahrer. Daher sind wir auf der Suche nach einem Gebiet, das sowohl unter naturschutzrechtlichen Belangen, Besitzverhältnissen als natürlich auch unter Mountainbike-Gesichtspunkten geeignet ist.
Alles andere übersteigt auch die Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit des Ehrenamts.
Herr Fünfgeld wiederholt die Position von Forst BW, dass die Trails in diesem Bereich (Sauberg/ Grösseltal) aus Forst-Sicht äußerst schlecht liegen. Über eine Verschiebung weiter in südliche Richtung könne man gegebenenfalls reden. Unabdingbar für den Forst ist aber ein zuverlässiger Vertragspartner, der sich für die Pflege verantwortlich erklärt.
Heiko Mittelstädt (DIMB) erläutert die dafür praktizierten Möglichkeiten:
1. Gemeinden übernehmen diese Aufgaben selber oder beauftragen die Pflege (s. Rems-Murr-Kreis)
2. Forst BW beauftragt Trailpaten
3. Vereine schließen Gestattungsverträge mit Forst BW
Er weist aber auch darauf hin, dass solche Trails ein Angebot der Daseinsfürsorge sind und Wertschöpfung generieren und daher auch von der öffentlichen Hand mitfinanziert werden müssen und nicht ausschließlich auf die Vereine abgewälzt werden dürfen.
Wolfgang Jörlitschka (IMTN) kann die Argumentation gut nachvollziehen und weist darauf hin, dass man die illegalen Trails dort nur wegbekommt, wenn in der Nähe attraktive, legale Trails angeboten werden. Die DAV-Vertreter erklären sich bereit für ein attraktives Gebiet (noch zu finden) die Pflege zu übernehmen.     
Herr Brenneis (Wildtierbeauftragter) weist auf Untersuchungen hin, die eine enorme Beunruhigung von Wildtieren v.a. bei Nachtfahrten zeigen. Siehe dazu auch Anhang 2.                                                                                                                       
TOP 4
Es entwickelt sich eine lebhafte Diskussion über das weitere Vorgehen mit folgendem Ergebnis:
IMTN macht Vorschläge für geeignete Trailgebiete und
der Forst macht Vorschläge für geeignete Trailgebiete.
Beim nächsten Treffen der Lenkungsgruppe könnte dann eine Auswahl getroffen werden, die nach einer Vorprüfung zu einem Genehmigungsverfahren führen kann.
TOP 5 Nächstes Treffen
Das nächste Treffen wird von den Touristikern rein digital organisiert, am 12.12.2014 um 19:00 Uhr.
 
 
 | To Do’s  •         Strukturierung der Trailsammlung auf Komoot in verschiedene Collections     •         IMTN macht Vorschläge für geeignete Trailgebiete   •         Forst macht Vorschläge für geeignete Trailgebiete   |   Stefan Glatz Vanessa Lotz-Kijak Stephan Hennefahrth    IMTN   Hr. Fünfgeld, Hr. Seefelder
Anhang
Anhang 1 Grundsätze Naturschutz
Anhang 2 Betriebszeiten für Trails DIMB
Anhang 3 Strukturierung Trailsammlung auf Komoot
 
 


3. Lenkungsgruppe 25.06.2024

Anwesend:

IMTN; DAV; Tourismus Calw, Enzkreis, Rastatt, Karlsruhe; Untere Forstbehörde (UFB) Calw, Pforzheim, Enzkreis; Forst BW; Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord; Untere Naturschutzbehörde Pforzheim (UNB)

Kurze Vorstellungsrunde

Da sich der Teilnehmerkreis erfreulicherweise erweitert hat, erfolgt eine kurze Vorstellungsrunde.

TOP 1 Begrüßung

Vanessa Lotz-Kijak (Tourismus Calw) eröffnet als Moderatorin die Sitzung und entschuldigt Jochen Enke. 
 Bruno Kohl, 2. Vorsitzender der DAV Sektion Pforzheim, begrüßt die Anwesenden im Vereinsheim des DAV, dem Walter-Witzenmann-Haus. Er berichtet über die vielfältigen Tätigkeiten des 1891 mit 15 Mitgliedern gegründeten Vereins wie: Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken und vielen weiteren. Inzwischen ist der DAV der mitgliederstärkste Verein in Pforzheim. Herr Kohl ist sehr erfreut, dass die Lenkungsgruppe sich dem Thema MTB und Wald annimmt, da die Bewegung in der Natur dem DAV sehr am Herzen liegt. 
Wolfgang Jörlitschka (IMTN) übernimmt das Protokoll. Alle sind einverstanden, dass das Protokoll über die genannten E-Mail-Adressen direkt versendet werden kann. 

TOP 2 Aufgabenerfüllung letzte Sitzung 

·        Laut Beschluss der letzten Sitzung sollte das Treffen heute hybrid stattfinden. Der Teilnehmerlink wurde lediglich an zwei Personen versendet. Aufgrund von Teilnehmerbeschwerden zu diesem Vorgehen, soll die nächste Besprechung, wenn am Tagungsort möglich, wirklich hybrid stattfinden.
·        Der Wildtierbeauftragte des Enzkreis wurde nicht eingeladen.
Naturschutz sowie Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord wurden eingeladen und sind anwesend.
·        Eine Pressemitteilung (PM) wurde vom Landratsamt Enzkreis erstellt und versendet. Sie ist im Pforzheimer Kurier (26.4.2024) erschienen.
- Anhang 1 -
Matthias Bäuerle (UFB Enzkreis) beklagt, dass die Forstbehörde nicht in die Abstimmung der PM einbezogen wurde.
Eine weitere PM hat das Mühlacker Tagblatt in Form eines Interviews mit Jochen Enke (LRA Enzkreis), Andreas Roth (UFB), Wolfgang Jörlitschka (IMTN) veröffentlicht (27.4.2024).
IMTN berichtet über alle wesentlichen Schritte umfassend auf seiner Homepage https://imtn-1.jimdosite.com und ist inzwischen auch auf Facebook präsent www.facebook.com/imtn.795863. Auftritte in weiteren sozialen Medien sind in Vorbereitung.
·        Auf der Homepage von IMTN sind alle unterstützenden Organisationen aufgeführt.
·        Vanessa Lotz-Kijak (Tourismus Calw) hat auf Komoot eine interne Gruppe erstellt, auf der alle berechtigten Personen geeignete Trails (legale und noch zu genehmigende) aus der Region hochladen können. Eine genaue Anleitung dazu ist angehängt.
- Anhang 2 -
Ziel ist die Erfassung vorhandener Trails, von denen die geeignetsten nach einer gemeinsamen Vorprüfung zur Genehmigung vorgeschlagen werden.
 

Top 3 Bericht Treffen mit Forst vom 13.06.2024 Sauberg/Grösseltal

Über das Treffen wurde ein Protokoll angefertigt und in der heutigen Sitzung genehmigt.
- Anhang 3 -
Joahnnes Fünfgeld (Forst BW) vergleicht die Situation dort mit einem Spagat zu dem der Forst quasi gezwungen wurde. Er hat die jugendlichen Mountainbiker als sehr kooperativ wahrgenommen, mahnt aber an, dass vom Forst erkennbare Vorleistungen erwartet würden. 
Andreas Werner (UFB Calw) ergänzt, dass es keine Einbauten geben dürfe, lediglich Trails wären genehmigungsfähig. 
Wolfgang Jörlitschka (IMTN) bestätigt den Forstvertretern, dass IMTN die Forst-Position mitträgt. 
Andreas Gschwandtl (IMTN, Mountainbikeclub KA) berichtet aufgrund zehnjähriger Erfahrung, dass nach der Schaffung von attraktiven Angeboten in Ettlingen/ Karlsruhe Bau und Nutzung illegaler Trails aufgehört hätten. Inzwischen hat die Stadt Karlsruhe sogar eine weitere Fläche zur Nutzung von sich aus angeboten. 
Patrick Weber und Stephan Hennefarth (IMTN, DAV) werden die Jugendlichen zu einem weiteren Treffen im Grösseltal einladen, um mit ihnen das weitere Vorgehen abzusprechen. Sie könnten sich vorstellen dort mit einer DAV-Gruppe die Pflege genehmigter Trails zu übernehmen. 


TOP 4 Grundwegenetz 

Vanessa Lotz-Kijak (Tourismus CW) berichtet aus dem Kreis Calw über eine interessante Änderung am Konzept des MTB-Grundwegenetzes. Dieses soll zwar im geplanten Umfang realisiert werden, aber lediglich digital angeboten und nicht ausgeschildert werden. Beschilderungen sollen nur dort erfolgen, wo Strecken aus dem Trailnetz eingebunden werden. Die gelben Schilder der bestehenden unattraktiven alten Rundtouren werden abgebaut. Diese Entscheidung passt zu den Erkenntnissen aus den beiden Bachelor Arbeiten (siehe Protokoll 1. Sitzung), zum Mountainbiken im NSW. Für den Tourismus ist dies eine Maßnahme der Qualitätssicherung und eine wichtige Reduzierung an Schildern im Wald. Wenn nur attraktive MTB-Angebote beschildert werden, kann die Beschilderung ihrer Lenkungsfunktion gerecht werden.
Johannes Fünfgeld (Forst BW) äußert Bedenken, dass das MTB-Netz zu umfangreich werden könnte. 
Wolfgang Jörlitschka (IMTN) begrüßt die Änderung am Konzept des MTB-Grundwegenetzes als konsequenten Schritt in Richtung attraktivem Mountainbiken im NSW. Er ist sich sicher, dass coole, spannende Strecken zu einer Lenkung führen (siehe Karlsruhe) und damit einer breiten „Verrummelung“ entgegenwirken. Profitieren werden letztlich alle: Forst, Natur, Tourismus und Mountainbiker. 


TOP 5 Genehmigungsprozess Trailbau 

Matthias Bäuerle (UFB Enzkreis) erläutert dazu, dass für ein Genehmigungsverfahren erst ein konkreter Vorschlag vorliegen müsse. Dieser könne dann geprüft werden und man sieht, welche Fachämter einzubinden sind. Er beschreibt die UFB als kommunalen Dienstleiter nahe an den Gemeinden, die ebenfalls zu beteiligen sind.
Andreas Werner (UFB CW) und Mario Seefelder (UFB PF) nennen das Mountainbike Handbuch in der dritten Auflage von 2019 als geeignete Grundlage für Genehmigungsprozesse.
- Anhang 4 -
Sie weisen darauf hin, dass die Grundbesitzer unbedingt zu beteiligen sind und Privatwald tunlichst gemieden werden sollte. 
Mario Seefelder weist darauf hin, dass die Waldbesitzverhältnisse im Bürger-GIS hinterlegt sind. Man kann dort auch gpx-Dateien zur Überprüfung hochladen. 
Vanessa Lotz-Kijak (Toursimus CW) und Stephan Hennefarth (IMTN) überprüfen die auf Komoot eingestellten Trails daraufhin. 


TOP 6 Nächstes Treffen 

Donnerstag, 26. September 2024; voraussichtlich in Calw
Der genaue Ort und die Uhrzeit werden noch bekanntgegeben
 | To Do’s  ·        Erstellung von Grundsätzen anhand derer Trails auf mögliche Eignung vorgeprüft werden können àAbstimmung mit Fr. Jakobsen (UNB Enzkreis)  ·        Maßnahmen zur Verbesserung der Situation illegaler Trailbau am Sauberg/ Grösseltal mit den Jugendlichen Trailbauern  ·        Trails aus Komoot Gruppe bzgl. Eigentümer-/ Besitzverhältnisse mit Bürger-GIS überprüfen   ·        Komoot Gruppe mit weiteren Trails „füttern“, v.a. in den „leeren“ Bereichen  ·        Erneut: Wildtierbeaftragen Enzkreis zur nächsten Sitzung einladen  ·        Einladung zur nächsten Sitzung  |   Veronika Bellen (UNB PF)  IMTN/ DAV (P. Weber, S. Hennefarth)  V. Lotz-Kijak (Tour. CW), S. Hennefarth (IMTN)  ALLE  J. Enke (LRA Enzkreis)  V. Lotz-Kijak (Tour. CW)



Ergebnisprotokoll Treffen „Trailgebiet Sauberg“
Donnerstag, 13.06.2024, 17:00 Uhr an der Eichberghütte
Anwesend waren 28 Vertreter*innen von Forst, Tourismus, Jäger, Ordnungsamt Engelsbrand,
Sprecher von IMTN sowie weitere interessierte Mountainbiker der Region.
Nach einer Bestandsanalyse zur Zahl und Lage stimmen alle Teilnehmer*innen überein, dass
die Situation am Sauberg nicht mehr als naturverträglich oder nachhaltig bezeichnet werden
kann und dringend einer Regulierung bedarf.
Alle anwesenden Mountainbiker betonen wie wichtig ihnen eine intakte Natur ist und sind
selbstverständlich bereit sich dafür einzusetzen.
Die jungen Mountainbiker berichten glaubwürdig, dass sie die Haupttrails (sicher über 5
Jahre alt) am Sauberg bereits so vorgefunden und selber keine neuen angelegt hätten. Sie
hätten lediglich Arbeiten zur Trailsicherung an den bestehenden Trails durchgeführt.
Schockierend war die Information, dass immer wieder Nägel und Nagelbretter auf diesen
Trails eingebaut worden seien. Dies habe mehrfach zu platten Reifen der Fahrer geführt und
nur durch glückliche Umstände und das große Geschick der Fahrer habe dies nicht zu
schwerwiegendsten Unfällen und Verletzungen geführt.
Die Trails am Sauberg sind in der Community so bekannt, dass Mountainbiker auch von weit
her kämen, um diese Trails zu fahren.
Von Forstseite wird noch einmal die rechtliche Situation dargelegt, vor allem auch, dass
genehmigte Trails einer zuverlässigen, nachhaltigen Betreuung bedürfen.
Stephan Hennefarth und Patrick Weber, Mountainbike-Fahrtechniktrainer beim DAV und
Sprecher von IMTN, können sich vorstellen mit dem DAV - unter entsprechenden
Bedingungen - zusammen mit den nutzenden Mountainbikern einen Pflegevertrag für diese
Trails zu übernehmen.
Die Forstvertreter bestehen auf einer deutlichen Reduzierung der Anzahl der Trails am
Sauberg. Lediglich die schon lange bestehenden Hauptlines könnten in einem eng
begrenzten Gebiet gegebenenfalls, nach erfolgreichem Genehmigungsverfahren, bestehen
bleiben.
Zum weiteren Vorgehen wird besprochen, die Hauptlines aufzuzeichnen (Mountainbiker), um
sie dann zu prüfen (Lenkungsgruppe Trailnetz NSW) und die geeigneten Trails in ein
Genehmigungsverfahren zu bringen (Landratsamt Enzkreis).
Die Mountainbiker werden Nebenlines sperren und so weit wie möglich alle darauf
hinweisen dort nicht mehr zu fahren und vor allem auch keine neuen Lines anzulegen.
Das nächste Treffen der Lenkungsgruppe Trailnetz am 25.06.2024 wird das Thema
„Trailgebiet Sauberg“ behandeln um dieses Thema weiter voranzubringen und als
Pilotprojekt für weitere Trailzonen zu etablieren.
Im Interesse aller Teilnehmer, des Waldes und der Natur, wünschen wir uns, dass dieser
Prozess offen und stringent fortgesetzt wird.
Für IMTN
Wolfgang Jörlitschka

Pforzheimer Kurier
22.05.2024

Neu! Neu! Neu!

Wir sind jetzt auch auf Facebook zu finden:

 https://www.facebook.com/imtn.795863 

Mühlacker Tagblatt

Pforzheimer Kurier

2. Lenkungsgruppe 07.03.2024 im LRA Enzkreis 


TOP 1 Begrüßung durch Herrn Landrat Rosenau

Für dieses herausfordernde Projekt wünscht Herr Landrat Rosenau für den „schönsten Landkreis“ viel Erfolg und vor allem viel Spaß für den anstehenden Austausch. Wichtig sei es, den Interessenausgleich für das Element „Wald“ herzustellen. Er ist der Ansicht, dass das funktionieren wird.

TOP 2 Kurze Vorstellungsrunde 

Anwesend sind Vertreter für:
 Touristik Enzkreis, Calw, Rastatt und Murgtal; Forstamt Enzkreis (vertritt auch Kollegen von Forstamt Calw); Forst BW Bezirk NSW; DIMB; DAV: Abteilung Wandern; IMTN

Top 3 Protokoll Kick-Off

Das Ziel Forst BW zu integrieren hat geklappt. Wildtierbeauftragter und Naturschutz fehlen noch im Lenkungskreis. Hier wird noch einmal angefragt. Auch das Forstamt Pforzheim wurde eingeladen, war aus terminlichen Gründen nicht anwesend.  

TOP 4 Vortrag Herr Häusermann 

Konnte aufgrund einer Terminkollision nicht persönlich da sein, hat aber ein ermutigendes Grußwort übersandt das vorgelesen wurde. Siehe Anhang

TOP 5 Klärung der Verantwortlichkeiten

Verantwortung bleibt im Lenkungskreis, der von den Touristikern, die sich in der Verantwortung abwechseln (jährlich/ thematisch – Gedanke: Landrat Enzkreis ist Schirmherr!), organisiert wird. Abgrenzbare Themen werden in Arbeitsgruppen außerhalb des Lenkungskreises - in der jeweiligen Region - behandelt. 

TOP 6 Grundsätze – Spielregeln 

Oberstes „Gebot“: Es ist nicht die Frage ob, nur wo!
 Es gibt zwischenzeitlich ein Konzept von Forst BW „Eckpunkte des Entwurfs Betriebsanweisung Mountainbike“ das die wichtigsten Punkte enthält. Dieses und eine Regelliste aus der Erfahrung vom Rems-Murr Kreis wird mit dem Protokoll als Anhang versendet. S. Anhang 

TOP 7 Weiteres Vorgehen 

Die Frage, ob man die Presse einbindet wurde diskutiert. 
Ergebnis: Wichtig ist es die Presse früh einzubinden, um niemanden zu verärgern der sich gerne beteiligen würde/ damit sich niemand übergangen fühlt (sowohl Verwaltung als auch Private). Die Pressemitteilung soll lediglich über Start und Struktur des Prozesses hin zum Trailnetz informieren. Ein gemeinsamer Entwurf von J. Enke und W. Jörlitschka wird demnächst an alle zur Freigabe versendet. 

Bestandserfassung Trails
Jeder soll bis zum nächsten Treffen die Trails aus seiner Region sammeln, um diese in einer Karte darstellen zu können. 

Das soll über Komoot laufen. Vanessa Lotz-Kijak wird eine Komoot Gruppe erstellen und eine Anleitung wie die Trails dort gespeichert werden sollen. Ein Ansichtsbeispiel von IMTN befindet sich im Anhang. S. Anhang 

Weitere Einladung
Zum nächsten Treffen wird ein Vertreter des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord eingeladen. 

 

Nächstes Treffen: Dienstag, 25. Juni 15 Uhr. 
Hybrid, Vor Ort: LRA Enzkreis, Online: Einladung von LRA Enzkreis. 

 

 

 | To Do’s  •        Wildtierbeauftragten noch einmal anschreiben für Teilnahme an Lenkungsgruppe + Übersendung Protokoll an diesen + Einladung z. nächsten Sitzung •        Dasselbe mit Naturschutz •        Dasselbe mit Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord  •        Pressemitteilung vorbereiten  •        An alle versenden zur Freigabe •        Pressemitteilung veröffentlichen in Social Media + Print   •        Auf Homepage IMTN alle Mitgliederorganisationen benennen https://imtn-1.jimdosite.com  •        Komoot Gruppe erstellen + Anleitung versenden •        Trails aus Region eintragen Sammeln von Trails organisieren: Enzkreis, Pforzheim Calw  Murgtal Rastatt |   J. Enke      J. Enke, W. Jörlitschka Alle Touristik + alle auf ihren Kanälen  W. Jörlitschka   V. Lotz-Kijak Alle  IMTN F. Ellenberger, V. Lotz-Kijak B. Reitze-Lotz Jasmin Boll

Anhang

•        Grußwort Herr Häusermann (Rems-Murr Kreis)

•        Grundsätze für die Arbeit in der Lenkungsgruppe Trailnetz

•        Ansichtsbeispiel Erfassung Trails für Komoot 

 

Sehr geehrter Herr Landrat Rosenau, 

Sehr geehrte Teilnehmer am Mountainbikeprozess der Region Pforzheim. 

 

Im Rems Murr-Kreis haben wir den Prozess im Juli 2020 begonnen und bisher in 10 Kommunen rund 48 km Trails unter 2 Meter Breite genehmigt. 

Schlüssel des Projekts waren „Runde Tische“ an denen sich verschiedenste Interessensgruppen versammelt haben. 

Wir haben teilweise kontrovers aber immer fair und auf Augenhöhe diskutiert. 

Mittlerweile ist viel Verständnis der unterschiedlichen Gruppen füreinander entstanden, es gibt inzwischen einen regen Austausch unter den versch. Gruppen und es sind sogar Freundschaften entstanden! 

Beschwerden über illegal entstehende Trails oder Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern sind in den Gemeinden, in denen der Mountainbikeprozess stattgefunden hat, eine absolute Seltenheit. 

Insgesamt kann man daher von einem erfolgreichen Prozess sprechen. 

Leider ist es mir aus terminlichen Gründen nicht möglich dem Termin am 07.03. beizuwohnen. Falls Bedarf besteht kann ich Sie aber gerne mit Unterlagen oder Tipps unterstützen. 

 

Abschließend möchte ich Sie zum Start Ihres Mountainbikeprozesses beglückwünschen und wünsche Ihnen dabei bereits jetzt viel Erfolg! 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Ulrich Häußermann 

 

Stellvertretender Amtsleiter 

Forstamt 

Landratsamt Rems-Murr-Kreis 

Erbstetter Str. 56 

71522 Backnang 

Tel. 07151/ 501-4368 

 

Handy 0176/ 10880713 

Fax 07191/ 895-4366 

E-Mail: [email protected] 

Internet: www.rems-murr-kreis.de 

Grundsätze für die Arbeit in der Lenkungsgruppe Trails

 

1. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wo!

2.. Umsetzung Koalitionsvertrag, Forstkonzept ForstBW: „Mehr Platz im Wald für Mountainbiker“ (Forst will mehr legale Angebote schaffen)

3. Gleichstellung von Wanderern und Bikern!

 

4. Bestandschutz für ältere Trails (über x Jahre alt) 

 Voraussetzung: Abschaffung 2m Regel

5. Wir wollen (nur) Singletrails, d.h. keine walduntypischen Einbauten

6. Gefahrenminimierung 

7. Trailrules (DIMB; Bike)

8. Trailgestaltung nach Koblenzer Modell  

9. Shared Trails 

 

10. Trailkonzept – Trailangebot ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe (Biken ist nach Schwimmen die zweithäufigste Sportart)

11. Raus aus dem Dunkeln – „Legal mit Spaß“

12. Im gesellschaftlichen Konsens 

13. More Trails near to home 

14. MTB-Sport => Daseinsfürsorge (s. Landesregierung) 

15. MTB ist Volkssport – familienfreundlich – Ausgleichssport – Gesundheitssport – fördert Radfahren und damit ein Bestandteil der Verkehrswende – klimafreundlich 

16. Einbeziehung aller MTB‘er in der Region und damit haben wir Einfluss auf diese Einflussnahme 

 

17. Biken ist umweltfreundlich und naturverträglich – nachhaltig 

18. flächendeckend um Konzentrationen zu vermeiden 

19. Umgang mit LSG (Landschaftschutzgebiet) 

20. Lenkung/ Konzentration statt wildes kreuz und quer Fahren 

 

 

 

Ergebnisprotokoll 

 

Steuerungsgruppe MTB Region Trails Nordschwarzwald

 Kick-off Veranstaltung vom 18.12.2023 

Ort: Landratsamt Enzkreis 

 

Teilnehmer: 

Patrick Weber, IMTN 

Wolfgang Jörlitschka, IMTN 

Frank Ellenberger, DIMB 

Stephan Hennefarth, IMTN 

Andreas Werner, Forstamt Calw 

Jan Heckmann, Forstamt Calw 

Matthias Bäuerle, Forstamt Enzkreis 

Diana Peter, Tourismus LRA Karlsruhe 

Jochen Enke, Wirtschafts- und Tourismus Enzkreis 

Vanessa Reitze-Lotz, Tourismus Albtal 

Entschuldigt: Vanessa Lotz-Kijak,, Tourismus GmbH Nördl. Schwarzwald, Calw 

 

Zu Top 1: 

Jochen Enke begrüßt die Anwesenden und erläutert die TO. 

 

Zu Top 2: 

Anschließend stellen sich die Teilnehmer kurz vor. 

 

Zu Top 3: 

Jochen Enke stellt zusammenfassend eine Studie aus dem Hochschulprojekt der Hochschule für Tourismus Heilbronn vor. 

Eine Vorläuferstudie hatte ergeben, dass das bestehende MTB-Wegenetz kaum bekannt und genutzt wird und daher qualitativ aufgewertet und überarbeitet werden muss, um Mountainbiken im Nordschwarzwald attraktiv zu machen. 

 

Die Studie ist im Anhang beigefügt 

Sie darf ohne Erlaubnis der Autoren nicht weiterverbreitet werden. 

Der Interviewpartner war nicht Frank Ellenberger, sondern ein Vertreter von proCyCL 

 

Darüber hinaus berichtet Jochen Enke, dass der Landkreis Calw die Erneuerung des Grundwegenetzes genehmigt hat. Die Umsetzung jedoch länger dauert als beabsichtigt. Der Enzkreis hat ebenfalls einen Förderantrag gestellt, das Projekt liegt allerdings auf Eis, da noch Antragsunterlagen nachgereicht werden müssen. 

 

Zu Top 4: 

IMTN organisierte am 15. November 2023 ein Online Meeting mit Janet Weick, DIMB Rems-Murr zu deren Trail-Projekt in Rems-Murr. 

 

Da Vertreter aus dem RMK heute nicht hier sein können, berichtet Wolfgang Jörlitschka kurz über das Projekt: 

 

aufgrund der Länge des Textes ist dieser am Ende des Protokolls angehängt. 

 

Zu Top 5: 

IMTN - Initiative Mountainbike Trailnetz Nordschwarzwald 

 

IMTN wurde gegründet um die Umsetzung eines Trailnetzes hier bei uns zu unterstützen. 

Zurzeit haben wir 20 Mitgliedergruppierungen (Verbände, Vereine, Initiativen) und noch einige Beitragskandidaten. IMTN wird von seinen Sprechern vertreten. 

 

Zu Top 6: 

Die Vertreter der Forstbehörden Calw und Enzkreis berichten, dass aktuell durch viele inoffizielle Trails schon „Druck da ist, an der Situation etwas zu ändern“. Wenn die Kommunen wollen, werden die Forstbehörden vorgeschlagene Trails genehmigen. 

 

Zu Top 7: 

Nach intensivem Gedankenaustausch zu den Vorträgen beschließen die Teilnehmer einstimmig: 

 

•      Den Prozess zur Realisierung eines Trailnetzes weiterzuführen. 

•      Dieses Trailnetz kreisübergreifend anzulegen. 

•      Die Grundsätze für die Planung in einem Workshop zu Beginn 2024 festzulegen. 

•      Dazu sollen zusätzlich Naturschutz, Wildtierbeauftragter und Forst BW eingeladen werden. 

 

 

für das Protokoll 

 

Wolfgang Jörlitschka, IMTN 

 

 

 

 

 

 

Anhang zu Top 4: 

 

Da Vertreter aus dem RMK heute nicht hier sein können, berichtet Wolfgang Jörlitschka kurz über das Projekt: 

 

•      Das Projekt begann im Corona Jahr 2020. 

Das Kreis-Forstamt rief die MTBer dazu auf sich zu melden, da der Wald von Bikern überrannt wurde und der illegale Trailbau über Hand nahm 

•      Es musste ein Lenkungskonzept erstellt werden. 

•      Problem: Es gibt im RMK zwar etliche Bike Gruppen – die waren aber nicht koordiniert 

Lösung: Gründung einer DIMB IG RMK im August 2020 als Ansprechpartner für die Behörden mit zu Beginn 62 Mitgliedern 

•      Auch hier gab es ein Auftaktbesprechung mit Forst, BM, Naturschutz und Bikern mit dem Ziel die Vorgehensweise abzusprechen 

•      Die Aufgabe der Biker bestand darin die bestehenden und neuen Trails zu kartieren und Vorschläge einzubringen. In den Besprechungen wurden diese Vorschläge konkretisiert und abgestimmt 

 

Das erfolgte nach zuvor vereinbarten Grundsätzen: 

•      Nicht die Frage ob, nur wo gefahren wird – Grundsätzlich musste klar sein, dass nicht die Realisierung des Projektes diskutiert wird, nur die Frage wie es umgesetzt werden kann 

•      Rechtliche Gleichberechtigung von Wanderern und Mountainbikern 

•       daher sind für Singletrails (entsprechen schmalen Wanderwegen) keine Gestattungsverträge nötig (Siehe auch Forstkonzept: Mehr Trails im Wald - das besagt, dass der Forst auch eigene Trails ausweist 

•      Haftung wie bei Wanderwegen über WGV 

•      Übernahme von Patenschaften für die Trails zur Pflege durch Vereine etc. 

•      Festlegung von Bestandtrails 

•      Schließung und/ oder Verlegung von Trails aus bestimmten Bereichen und teilweise Neuanlage um die MTBer zu lenken 

 

Wie erfolgreich diese Arbeit war, verdeutlichen folgende Zahlen: 

•      Zwischenzeitlich 270 Mitglieder DIMB IG 

•      60 offizielle Trails auf fast 50km 

•      flächendeckend in 11 Kommunen 

•      kein illegaler Neubau von Strecken mehr 

 

 

Auch im Kreis Esslingen wird derzeit (seit 2021) an einem solchen Trailkonzept gearbeitet. Motto: Erlauben um zu verbieten! 

Zitat Landrat Eininger: 

„Mit dem Mountainbike Konzept schaffen wir proaktiv ein Angebot, um schutzwürdige Gebiete und Wege zu entlasten … und eine zusätzliche regionale Wertschöpfung herzustellen.“ 

 

Hierfür wurde eine 50% Stelle in der Kreisverwaltung Esslingen für die Umsetzung geschaffen. 

 

Das Projekt wird durch die Region Stuttgart mit ca. 500.000 Euro gefördert. 

 

Dies verdeutlicht, dass die Umsetzung solcher Projekte möglich ist. 

Das zeigt aber auch, dass die Umsetzung kein Selbstläufer ist, sondern einer motivierten Herangehensweise bedarf. 

 

 

 


EINLADUNG

 
Liebe IMTN`ler,
 
hiermit lade ich euch herzlich zu unserem 4ten Treffen ein. Das Treffen wird hybrid veranstaltet. Das heißt, wer gerne auch die Hände schütteln möchte kommt am

Montag, den 29. Januar um 19:00 Uhr ins Walter Witzenman-Haus, 75179 PF Heidenheimerstr. 3 (DAV)

und alle die online teilnehmen wollen, lädt Patrick zum Online-Meeting ein.
 
Wir werden über den aktuellen Stand des Projektes berichten und v.a. die weiteren Gespräche in der Lenkungsgruppe vorbereiten.
Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen. Gerne könnt ihr weitere Interessenten dazu einladen.
 
Sportliche Grüße
 
euer Sprecherteam 


Am Montag hat die Kick-off Veranstaltung zum Trailnetz NSW im Landratsamt stattgefunden. Vertreter von IMTN, Tourismus, Strukturförderung und Forst aus den Kreisen Karlsruhe, Enzkreis und Calw haben sich zum Thema ausgetauscht und beschlossen: Gespräche zur Realisierung eines Trailnetzes im Nordschwarzwald aufzunehmen!

Trailparks und Trailnetze gibt es ja inzwischen in der näheren Umgebung, aber kein Trailnetz das kreisüberschreitend angelegt ist. Das könnte etwas ganz Großes werden.

 

Wenn man bedenkt, dass wir uns erst im März gegründet haben, ist das ein enormer Fortschritt. Gleich zu Beginn des nächsten Jahres sollen in einem Workshop Ziele und Grundsätze für die Umsetzung festgelegt werden. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Die Arbeiten dazu werden umfangreich sein und es wird sehr auf eure tatkräftige Mitwirkung ankommen, ob das Projekt ein Erfolg wird.

Veranstaltungsbekanntgabe

Mitmach - Konferenzen

Der Ländliche Raum Baden-Württembergs zeichnet sich durch seine hohe Lebensqualität und Wirtschaftskraft aus. Damit dieser auch zukünftig attraktiv und stark bleibt, bedarf es gezielter Entwicklungsstrategien, die die lokalen und regionalen Bedürfnisse in den Blick nehmen. Das können die Menschen vor Ort am besten, weshalb das Regionalentwicklungsprogramm LEADER auf Bürgerbeteiligung setzt und nach dem Bottom-Up-Prinzip funktioniert. 


Veranstaltungsbekanntgabe

 

Was?
Kick-off Veranstaltung MTB-Infrastruktur Hochschwarzwald

Wann? 
08. November 2023 zwischen 15:00 und 19:00 Uhr mit anschließendem Networking bei Snacks und Getränken

Wo? 
Kurhaus Hinterzarten 

SCHIRMHERRSCHAFT

 Wir freuen uns sehr euch mitteilen zu können, dass:
Herr Landrat Bastian Rosenau vom Enzkreis 
die Schirmherrschaft für unser Trailprojekt übernimmt und Hilfe für die Umsetzung von seiner Verwaltung gesichert ist!

Vielen Dank Herr Rosenau - Wir freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit!

 

Liebe Trailfreundinnen und Trailfreunde

auch wenn es kurzzeitig still war haben wir sehr fleißig gearbeitet.
Hier ein kurzer Input :

 

1. Wir haben Stand heute 20 Mitgliedsvereine die unsere Ziele unterstützen.


 2. Ende Juli gab es eine Besprechung mit den Tourismusverbänden Calw, Enzkreis und Albtal. Mit dabei war Alexander Apachi von Schneestern, einem Unternehmen das weltweit Action-Sport-Parks entwickelt und baut.


Ergebnis: Wir hätten hier das vielleicht attraktivste Gebiet zum Biken, aber kaum legale Trails - das muss geändert werden!  Erste Maßnahme: Bildung eines Lenkungskreises.

 

3. Wir organisieren das von vielen gewünschte Meeting (dazu etwas später weitere Informationen) mit Janete Weick - genannt Jani, online. Jani hat als Sprecherin der DIMB Rems-Murr das dortige Trailnetz entwickelt und landesweit mit Forst BW verhandelt, dass der Wald weiter für Mountainbike geöffnet wird - siehe auch Presseartikel!

Legal für Spaß

 - Eine Lobbyinitiative für Trails - 

Ein Singletrail ist ein Pfad, den man nicht zu zweit nebeneinander befahren kann. Ein gutes Beispiel ist der klassische Gebirgspfad, wie er auch von Trailrunnern benutzt wird. Am besten voran kommt man hier mit Mountainbikes (https://www.berfreunde.de/singletrail-skala.rechner/)

Ziel der Initiative ist es, ein Trailnetz im Bereich Pforzheim - Enzkreis - Nordschwarzwald (Kreis Calw) zu realisieren, um die bestehenden und künftigen Trails zu verbinden. Vorhandene Trails sollen, wenn möglich, legalisiert bzw. Alternativen gefunden werden, damit sie seit der Corona-Pandemie immer beliebter gewordene Sportart rechtssicher und mit Saß betrieben werden kann.

Radfahren spielt eine sehr große Rolle in unserer Gesellschaft. Es steht für Spaß, Freiheit, Bewegung und Mobilität- Wir wollen alle inspirieren die das Radfahren lieben und diejenigen motivieren, die noch nicht Rad fahren es endlich zu tun.

Es ist das Bestreben der Initiative alle Interessengruppen an einen Tisch zu bringen. Sowohl RadfahrerInnen, Wander(er)Innen, den Forst, Naturschutzgruppen, öffentliche Verwaltung, Abgeordnete etc. sollen beteiligt werden, um eine nachhaltige und ökologische Lösung für das gemeinsame Genießen der Natur zu entwickeln.

Um diese Ziele erreichen zu können bedarf es guter Argumente um die positiven Wirkungen des Bikens auf unsere Gesellschaft zu vermitteln und das Vorurteil als "Störer" für Natur und andere Gruppen zu gelten auszuräumen.
Das erreichen wir nur mit einem starken Netzwerk.

Wollt auch ihr Teil dieses Netzwerkes sein, dann meldet euch bei uns!
[email protected]